Was wie eine Musikrichtung klingt hat leider nichts mit Klängen und Gesang zu tun. Viel mehr bezeichnet der Babyblues die Heultage einer frisch gebackenen Mutter.

Da ist der kleine Wurm nach einer gefühlten Ewigkeit endlich da. So lange hat man darauf gewartet dem kleinen Wunder in die Äuglein schauen zu können. Dann hält man die Liebe seines Lebens im Arm. Da ist es doch selbstverständlich, dass einer Mama das Dauerlächeln irgendwann Krämpfe in den Wangen macht oder? 80% aller Frauen mutieren aber in den ersten Stunden mit dem Wurm zu einer gereizten, ängstlichen Heulsuse. Jede Kleinigkeit führt zu einer Tsunamiwelle aus Tränenflüssigkeit.

Du fragst dich bestimmt, warum man als Außenstehende davon meist nichts mitbekommt. Die Muttis sind doch immer alle am Strahlen wie ein Atomkraftwerk. Das liegt wahrscheinlich daran, dass diese Heultage wie der Name schon sagt nur ein paar Tage andauern.

Die Lösung für das Tränenproblem

Was kann man nun in dieser Mimosen-Zeit tun? Dazu kann lässt sich sagen: In der Ruhe liegt die Kraft. Einfach ausruhen, wenn es zu viel wird. Unterstützung aus dem eigenen Umfeld ist da auch sehr hilfreich. Nicht nur bei der Organisation von Baby, Haushalt und Co, sondern auch einfach mal als Kummerkasten. Einigen Müttern wird auch dieser Ansturm von Besuchern zu viel. Es ist ja quasi fast wie im Zoo. Ein Baby wird geboren und alle kommen gucken. Also einfach mal den Zoo schließen für die ersten Tage. Das Baby ist ja nach einer Woche immer noch da, wenn es nicht durch ein Wurmloch in eine andere Dimension gelangt.

Deswegen schaue einfach für dich, was dir gut tut. Wenn dir etwas zu viel wird, dann finde eine Lösung. Und keine Bange, es gibt immer eine Lösung. Weine, wenn dir danach ist und schweige nicht, wenn du dich bei wem ausheulen musst.

Sollten der Babyblues kein Ende nehmen und nach einem Monat noch immer da sein, sollte man den Arzt oder die Hebamme fragen, ob es sich nicht doch um eine postpartale Depression, auch Wochenbettdepression genannt, handelt.

Ansonsten mach dir keine Sorgen, der Babyblues geht wie ein Song auch wieder vorbei.