3,2,1… Genießen!

Das erste Trimester ist geschafft und nun beginnt der wohl schönste und vor allem entspannteste Teil der Schwangerschaft. Die Übelkeit hat nun endlich ein Ende und die Freude auf den Bauchzwerg tritt nun in den Vordergrund. Klar, es gibt auch Frauen, die weiterhin unter Übelkeit oder anderen Schwangerschaftserscheinungen leiden, das ist aber eher die Ausnahme. Für den Großteil der Muttis in spe gilt es nun: Schwangerschaft genießen in vollen Zügen.

Welche Leidenschaft  haben fast alle Frauen? Glasklar! Shoppen. Auch wenn es Klischees sind, entsprechen einige der Wahrheit. Und wer nun dachte Schuhe shoppen und Co wäre das Ultimative, der war noch nie Babysachen kaufen. Es mag vielleicht auch an den Hormonen liegen, dass beinahe jede Frau nun super sentimental ist, aber gibt es da draußen Frauen, denen nicht das Herz aufgeht wenn sie Schuhe in Miniatur-Ausführung sieht? Babysachen sind so unfassbar niedlich.

Und was für Kleidungsstile es schon für Babys gibt. Von elegant, über süß bis hin zu super lässig. Alles ist machbar und die Auswahl oft größer als für die Mama. Schühchen, Mützen, Strampler und Söckchen. Man wird überflutet von zig Dingen, welche man am liebsten alle haben möchte. Man sieht dieses niedliche Höschen. Der Partner sagt nein, dein Konto sagt nein, dein Kopf auch….trotzdem gekauft! Auf jedes einzelne super süße Teil ist eine werdende Mami stolz und malt sich schon aus wie süß der Wurm wohl aussehen wird.

Mein Tipp: Auch, wenn es super schwer fällt, achte darauf nicht allzu viel zu kaufen, denn immerhin wird dein Kind schneller wachsen als dir lieb ist. Kauf also nicht den ganzen Laden leer, sondern nur das, was dir am besten gefällt.

Doch nicht nur Klamotten müssen her. Man schaut sich schon mal um für Kinderzimmer, Kinderwagen und ähnliches. Kaufen tun dies die meisten jedoch eher im letzten Drittel. Ist ja auch noch genug Zeit.

Doch was ist ein trendiges Baby ohne eine trendige Mama?

So schön das Babyshoppen auch ist, so sollte man sich selbst nicht vergessen. Schnell merkt man dann doch, dass die trendige Lieblingsjeans nicht mehr zugeht. Irgendwie ist da ein Bauch im Weg. Anfangs ging es noch mit dem obersten Knopf auflassen, doch nun ist aus der Speckrolle schon ein richtig kleiner Babybauch geworden.Da hilft auch nicht sich wie eine Geisteskranke aufs Bett zu werfen und auf dem Rücken liegend mit eingezogenem Bauch krampfhaft zu versuchen diese Hose zuzubekommen.

Ärgerlich, doch da ist er wieder: Der Vorteil der Schwangerschaft. Ohne sich anhören zu müssen, dass Frauen ständig shoppen gehen, obwohl ihr Kleiderschrank ja bis oben hin gefüllt ist und die Schranktüren schon gar nicht mehr richtig zu gehen, ist man nun gezwungen einkaufen zu gehen. Denn es ist dann wirklich so, dass man irgendwann nichts mehr zum Anziehen hat, da kaum noch was passt.

Auch für Mamas gibt es super schöne Umstandsmode. Kleider, Hosen, Shirts, Jacken und Pullover. Ein Traum wird wahr. Shoppen mit dem vollsten Verständnis des Partners. Kein Nörgeln, dass man wieder mal shoppen geht, obwohl der Schrank aus allen Nähten platzt.  Welche Frau träumt denn nicht davon?

Achte nur stets darauf, dass es nicht nur rein optisch gefällt was du kaufst, sondern vor allem, dass die Klamotten bequem sitzen. Das ist ja auch der Sinn von Umstandsmode. Es soll in erster Linie passen und bequem sitzen.

Unterwäsche wirst du dir wahrscheinlich auch neue kaufen, denn die Brust wächst und viele Frauen ertragen ihre Bügel-BHs nicht mehr. Es drückt, es zwickt, es muss was Neues her. Auch Slips fangen oft an zu drücken oder lassen sich unangenehm tragen.

Eine Frau für alle Fälle

Doch nicht nur shoppen ist ein Thema, welches viele Damen im zweiten Dritten beschäftigt. Da sind oft schon Gedanken, wie die Geburt abläuft, was man alles organisatorisch noch erledigen muss und wie es nach der Geburt werden soll. Gerade beim ersten Kind ist der Erfahrungsstand oft Null. Doch auch hierfür gibt es Abhilfe. Einer jeden werdenden Mama, sei es das erste oder vierte Kind, steht die Betreuung einer Hebamme zu. Die professionelle Kummertante einer werdenden Mama. Der einzige Nachteil: Die kommt nicht einfach so vom Himmel gefallen.

Aber keine Bange, wenn du nicht schon durch Bekannte oder Freunde gehört hast, wo man eine Hebamme findet, hilft dir gerne auch der Frauenarzt oder andere Beratungsstellen. Dir muss es auch nicht peinlich sein, dass du diesbezüglich vielleicht keine Ahnung von Tuten und Blasen hast. Man wird nicht als Mutti geboren, sondern man wächst in diese Aufgabe herein. Das gilt nicht nur für die Schwangerschaft, sondern auch für die Zeit danach. Das darfst du nie vergessen.

Ja was wird es denn?

Neben der Suche und auch anschließenden Betreuung durch eine Hebamme, wird man natürlich weiterhin durch den Gynäkologen des Vertrauens immer auf den aktuellen Entwicklungsstand des Kindes gebracht. Da auch im ersten Trimenon das Kind schon optisch voll entwickelt war, tut sich da im zweiten Drittel nicht viel, außer dass dieser Miniaturmensch nun größer wird. Man kann oft Daumennuckeln oder ein gelangweiltes Gähnen beobachten.

Wenn man im ersten Drittel noch nicht wusste, ob es ein Bengel oder Zicklein wird, so bekommen die meisten spätestens hier Gewissheit. Selten, dass man bis zur Geburt nicht weiss, ob man einen kleinen Prinzen oder eine Prinzessin bekommt. Das passiert nur, wenn sich der Bauchzwerg geniert und kamerascheu ist. Kleine Burschen haben es natürlich deutlich schwieriger ihr Geschlecht zu verstecken, als ein Mädchen. Manchmal ist es eben doch von Vorteil ein Mädchen zu sein. Dies ist auch ein Grund warum viele das Kinderzimmer und co erst später aussuchen, weil viele es immer noch geschlechtsspezifisch wollen. Also klassisch rosa oder blau.

Wenn du noch nicht weisst, was es wird, du aber unbedingt Babysachen kaufen willst, weil es in den Fingern kribbelt, dann kaufe neutrale Farben. Gelb und beige sind dafür bestens geeignet. Denn sind wir mal ehrlich. Man hat eine Babykugel vor sich, man merkt wie der kleine Athlet da drin umhertritt und soll einfach, weil man das Geschlecht nicht kennt an den süßen Schuhen vorbeigehen? Als werdende Mutti ist es quasi beinahe unmöglich. Also kauf ruhig ein paar neutrale Sachen. Nimm auch gerne deinen Schatz mit, denn gemeinsam für das Baby einzukaufen verbindet. Da der Mann diese innere Bindung zu dem Kind leider nicht aufbauen kann, wird er sich durch das gemeinsame Einkaufen dem Kind mehr verbunden fühlen. Also gönn deinem Partner auch mal was.

Fazit des zweiten Trimenons ist also, es ist ein wunderschönes Drittel. Shoppen, der Bauch wächst, man spürt immer mehr vom Kind und bekommt Unterstützung durch eine Hebamme. Man kann die Freude auf das Kind also vollkommen ausleben.

Am Ende dieser Zeit ist aus der kleinen Kiwi schon eine Papaya geworden die bis zu einem Kilo wiegt.