Da ist der kleine Schatz und Mama will natürlich immer das Beste für ihren Wurm. Da kommt natürlich auch das Thema Ernährung zu sprechen. Muttermilch ist natürlich ganz klar immer das Beste, denn die Immunstoffe aus der Muttermilch bekommt das Kind aus keinem Fläschchen. Aber auch das Thema Vitamin D wird dann ganz groß. Es wird dazu geraten einem Baby Vitamin D zusätzlich zu geben.

Wofür ist Vitamin D wichtig?

Vitamin D ist sehr wichtig für das Knochenwachstum und auch die Zähne. Auch das Immunsystem braucht dieses Vitamin.

Und das ist die Aufgabe von Vitamin D

Vitamin D wird im Körper zu einem Hormon. Als kleines aber feines Hormon übernimmt es dann die Steuerung der Entwicklung und auch der Funktion des Immunsystems. Auch hat es als Hormon Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem.
Ein kleines Vitamin mit so viel Macht!

Die wichtigste Aufgabe von Vitamin D

Für die Aufnahme von Phosphat und vor allem Calcium ist Vitamin D unabdingbar. Und diese zwei anderen Stoffe sind von größter Bedeutung für Knochen und auch Zähne.

Diesem Vitamin wird auch nachgesagt, dass es ein Diabetes-Risiko um bis zu 80% senken kann. Auch der böse Krebs nehmen sich vor ihm wohl ein wenig in Acht. Was aber natürlich nicht heißt, dass Vitamin D verhindern kann, dass man an Krebs erkrankt. Es verringert lediglich das Risiko.

Vitamin D Mangel und die Konsequenzen

Ein dauerhafter Vitamin D Mangel kann Fehlbildungen der Knochen bewirken, insbesondere der Wirbelsäule. Und wer möchte schon, dass sein Kind O-Beine oder einen schiefen Rücken bekommt? Auch werden die Knochen sehr brüchig und weich. Der Zahnschmelz leidet auch. Es kann zu einer sogenannten Rachitis kommen. Ebenso lassen sich sogar einige Stoffwechselstörungen  auf den Mangel an diesem kleinen Hormon zurückführen. Im schlimmsten Falle kann dieser Mangel auch tödlich enden.

Hier siehst du erst einmal wie wichtig dieses eine Vitamin ist.

Ist in Muttermilch genug Vitamin D?

Wenn eine stillende Mami sich bewusst und ausgewogen ernährt, so bekommt ein Kind in der Regel genug Vitamin D.  Also muss Mutti darauf achten, dass sie selbst genug Vitamin D zu sich nimmt.

Und so kommt der Körper an Vitamin D

Der Körper, egal ob Baby oder Papa und Mama ist in der Lage selbst Vitamin D zu produzieren. Das passiert durch Sonneneinstrahlung. Aber aufgepasst: je dunkler die Haut, also je mehr Pigmente die Haut hat, desto weniger wird produziert, da die Strahlen nur in geringen Mengen unter die Haut kommen. Auch reicht die Sonne nicht aus um den Vitamin D Bedarf zu decken. Vor allem im Winter, wo meist kaum Sonne ist. Außerdem müsste man dauernd nackig in der prallen Sonne brutzeln.

Über gewissen Nahrungsmittel nimmt der Körper auch Vitamin D auf, jedoch passiert das natürlich erst, wenn das Kind größer ist und schon feste Nahrung zu sich nehmen kann.

Daher gibt es die Möglichkeit als Tablette oder auch Öl nachzuhelfen. Vorteile beim Öl, es sind keine Zusatzstoffe außer Pflanzenöl dabei. Nachteil: Im Gegensatz zu den Tabletten ist die Dosierung manchmal nicht so präzise möglich.

Besser wäre auch ein Kombipräparat mit Vitamin K2 da so Calcium noch besser verwertet werden kann.

Eine Überdosis an Vitamin D

Eine Kurzfristige Überdosierung endet meist in Übelkeit und auch Erbrechen. Bei langfristiger Überdosierung kann es zu Calcium-Anlagerungen in den Organen, vor allen den Nieren kommen. Nierensteine sind eine mögliche Folge.

Und diese Dosis wird empfohlen

Frühgeborene sollten nach Rücksprache mit dem Kinderarzt 1000 IE täglich bekommen.
Bis zum ersten Geburtstag sollten es 400 bis 500 IE sein.
Von 1 bis 2 Jahren werden 500 bis 600 IE empfohlen.
Ab dem zweiten Geburtstag sind es dann noch immer 500 bis 600 IE. Hier reicht dann aber in den Wintermonaten also September bis Mai.

Kinder, die im Sommer geboren wurden sollten bis zum ersten Geburtstag Vitamin D nehmen, Kinder die im Winter geboren werden sollten es bis zum 18. Lebensmonat nehmen.