Da ist er nun, der Tag aller Tage. Der Moment auf den man 9 Monate mit seinem Schatz hingefiebert hat.

Vielleicht hast du als werdender Papa deinem Schatz viel im Haushalt und auch sonst abgenommen und jetzt steht die Geburt vor. Was kannst du tun?

Die meisten Papis fühlen sich im Kreißsaal genau so überflüssig, wie ein Kaugummi unter dem Schuh.

Dieses Gefühl der Frau nicht helfen zu können, während sie eventuell brüllt wie ein hungriges Hyänenbaby, ist für einen Partner schwer zu ertragen.

Doch wird nicht immer nur gebrüllt, sondern es kann auch passieren, dass du als werdender Papa von deiner sonst so holden Prinzessin, beschimpft, gehauen oder einfach nur als Ablassventil benutzt wirst. In den Wehen liegende Frauen sind nicht mehr Herr ihrer Sinne. Verzeih ihr das also, egal was sie macht.

Ein Mann kann also im Kreißsaal nur den Beobachter und den persönlichen Bediensteten der werdenden Mami spielen.

Was kann ein Mann im Kreißsaal also tun?

Wichtig ist schon mal die Vorbereitung. Und die sieht wie aus? Reden, reden, reden. Mit der Partnerin darüber zu sprechen, wie man als werdender Papa sich das vorstellt im Kreißsaal, was in seiner Macht liegt und auch was er eventuell nicht leisten kann oder möchte ist eorm wichtig. Es gibt sogar spezielle Kurse für Papas, in denen man ein wenig über die ganze Kreißsaalsituation vermittelt bekommt.

Im Kreißsaal dann kann der man sich nur seiner Königin neigen und ihr Unterstützung anbieten wo es geht. Sei es durch besorgen von Leckereien, Massagen, guter Zuspruch oder einfach die Hand halten.

Sei dir dessen stets bewusst, dass du am Geburtsgeschehen selbst nichts ändern oder erleichtern kannst.

Die Angst vor der Zeit danach

Vielleicht hast du dir als werdender Papa schon die schlimmsten Horrorstories angehört, wie ausgelutscht eine Frau untenrum ist nachdem sie aus der zierlichen kleinen Höhle der Freude diese riesige Melone gedrückt hat. Hast du da vielleicht auch Angst, dass euer Intimleben dadurch leiden könnte und du deinen Schatz nicht mehr sexy findest?

Sollte man als Partner genau solche Befürchtungen haben, so empfiehlt sich den Blick zwischen die Beine der werdenden Mutti zu vermeiden. Man kann es ja auch nicht schönreden, dass es ein engelsgleicher Anblick wäre. Außerdem wird ein Partner nicht dort unten gebraucht, da sind Ärzte und Hebammen. Ein Partner gehört an die Seite einer Gebärenden. Am Arbeitsplatz des Fachpersonals, kann ein Partner eh nichts Sinnvolles verrichten.

Man darf auch Nein sagen

Es gibt natürlich auch Partner, die diesen Stress einer Geburt, als auch den Anblick und diese Hilflosigkeit der Frau gegenüber, nur schwer verkraften. Auch ist eine Geburt keine saubere Sache und viele kippen ja auch wie im Film einfach um. Sollte man zart besaitet sein, so sollte man den Mut haben, seiner Partnerin offen zu sagen, was zu viel ist.