Endlich Urlaub. Das heißt abspannen und genießen. Doch ist das überhaupt möglich mit Kindern?

Für viele Eltern bedeutet allein die Autofahrt oft schon die Hölle auf Erden. Neben „ich muss Pipi“ und „ich habe Hunger“ ist wohl der meist gehörteste Satz „wann sind wir denn endlich da?“. Und das im Minutentakt. Sind es zwei Kinder so kommen noch Zankereien dazu. All das ist weit entfernt von Erholung pur.

Was tun bei langen Autofahrten?

Die Lösung ist recht einfach: Beschäftigung. Gibt man einem Kind etwas, womit es sich beschäftigen kann, so ist Ruhe. Sei es malen, ein Tablet mit Filmen oder Musik, Bücher oder andere Spiele. Damit man als Elternteil nicht ständig nach Sachen suchen muss, gibt es Taschen die man am Sitz befestigen kann. So hat der Nachwuchs die Möglichkeit sich selbst daran zu bedienen.

Dennoch sind die härtesten Pobäckchen irgendwann platt gesessen. Wie wäre es mit einem simplen kleinen Picknick? Die müden Beine können wieder kurz Gas geben und die Weiterfahrt lässt sich besser ertragen.

Je nach dem wohin die Reise geht, kann man auch Zwischenstopps einlegen. Denn Bewegung und etwas zwischendurch erleben macht müde und so wird von vielen Kindern die darauffolgende Fahrt für ein Nickerchen genutzt.

Da wäre noch ein Klassiker, bei dem jedoch Mama oder Papa mitmachen müssen: Ich sehe was, was du nicht siehst. Immer wieder beliebt und funktioniert bei allen Kindern. Sind Kinder älter, kann man auch Kfz-Kennzeichen raten.

Das richtige Timing

Je nach dem wohin es einen verschlägt, sollte man den besten Reisezeitpunkt wählen. Eine sehr lange Fahrt kann man über Nacht machen, da die kleinen Rabauken dann meist die Fahrt über schlafen.

Auch fürs Fliegen gilt natürlich Beschäftigung, denn Fliegen kann genauso langweilig sein. Wolekn sehen ja irgendwann alle gleich aus. Also langweilig für die kleinen Abenteurer.

Das Urlaubsziel sollte gut gewählt sein

Macht man in einem Hotel Urlaub, so empfiehlt es sich stets ein familienfreundliches Hotel zu nehmen. Auf meckernde Gäste hat niemand Lust. Außerdem bieten Familienhotels meist Betreuungsmöglichkeiten und Animationsprogramme für die Kleinsten an. Es ist also nicht nur eine kleine Auszeit für die Eltern, sondern viel mehr auch Action für die Kinder. Die brauchen schließlich auch mal eine Pause von ihren Vorgesetzten.

Auch ist es ratsam,  in Orte zu verreisen, in denen es ein paar Unternehmungsmöglichkeiten für Kinder gibt.

Oma und Opa kommen mit

Es kann echt sehr hilfreich sein, wenn man Oma und Opa vielleicht mit einpackt. So kann man im Urlaub nicht nur Eltern, sondern auch noch ein Liebespaar sein und mal Zweisamkeit genießen.

Organisation vor der Reise

Vielleicht kennen es viele: das ewige Problem Koffer. Kinder wollen ja am liebsten ALLES mitnehmen. Daher ist es hilfreich eine Liste zu machen, was benötigt wird und die Kinder dann anhand dieser Liste selbst aussuchen zu lassen, was mitkommt und was daheimbleibt.

Glaube mal, manchmal hilft es Kindern das Gefühl zu geben, sie hätten die Hosen an, auch wenn sie nur die anhaben, die man als Eltern vorschreibt.

So kommt alles Wichtige mit und der Koffer geht am Ende sogar tatsächlich noch zu, ohne dass ein Elefant sich zuvor draufsetzen muss.

Wer Kinder hat, sollte vorbereitet sein

Im Urlaub ist nicht nur das Wetter meist anders, sondern auch Nahrungsmittel. Deshalb kommt es nicht selten zu Erbrechen, Durchfall oder anderen Wehwehchen. Unbedingt also notwendig: eine kleine Reiseapotheke. Dabei sein sollten: Etwas gegen Fieber und Schmerzen, Durchfall und Übelkeit.

Ist all das dabei kann quasi nichts mehr schiefgehen. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel. So gibt es leider auch Kinder, die es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht haben, Eltern in den Wahnsinn zu treiben. Da hilft nur warten bis die Müdigkeit einsetzt.

Und wie du siehst beim Thema Urlaub mit Kindern gibt es nur eine Faustregel: Organisation ist alles!