Der Bauchzwerg wächst und wächst und im Becken schwindet der Platz. Damit der Ausgang des Beckens sich auch eignet für den kleinen Knirps müssen sich Bänder und Bindegewebe lockern. Durch die guten Hormone wird alles schön flexibel, so dass der Nachwuchs durch das Becken rutschen kann.

Den wichtigsten Part in dem ganzen Unterfangen hat die Schambeinfuge, auch Symphyse genannt. Die Symphyse besteht aus Knorpel und Bindegewebe und ist das A und O für einen lockeren Hüftschwung. Durch die Symphyse wird das Becken beweglich und somit wären Laufen, Sitzen, Gehen und auch Liegen ohne sie undenkbar. Sie ist so klein und doch irgendwie der Boss, quasi wie ein Baby.

Hast du seit geraumer Zeit Schmerzen im Schambeinbereich, vielleicht strahlt es aus bis in die Oberschenkel oder auch Hüfte?  Im Bett fühlst du dich wie die Prinzessin auf der Erbse? Das kann daran liegen, dass deine Hormone es zu gut gemeint haben und du so locker unterwegs bist, dass deine Beckenknochen zu viel Spielraum haben und aneinander reiben.

Was tun, wenn der Hüftschwung schmerzt?

Was soll man denn nun tun, wenn aus einem lockeren Hüftschwung ein schmerzvolles Wackeln der Beckenhälften geworden ist?

Das einfachste ist sich körperlich zu schonen. Es gibt auch Übungen, welche die Muckis soweit aufbauen, dass man ganz so geschmeidig ist. Um das Becken zu unterstützen kann man sich in einem Sanitäts- oder Orthopädiegeschäft einen Beckenstützgurt anpassen lassen. Über die Ernährung kann man durch Vitamin D oder Calcium die Knochen stützen.

Solltest du einer der wenigen Schwangeren sein, die Schmerzen hat, sprich mit dem Arzt deines Vertrauens oder der Hebamme darüber.  Eine Lösung für eine Besserung wird man sicherlich finden.