Schmerzen bei der Geburt lindern

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Schmerzen bei der Geburt lindern

Der Moment auf den die meisten Kugelträgerinnen warten ist und bleibt ja die Geburt. Endlich das pure Glück in Händen halten. Aber so eine Geburt ist nun mal kein entspannter Spaziergang, sondern für die meisten Frauen ein wunderschönes aber zugleich auch sehr schmerzhaftes Ereignis.

Schmerzen müssen nicht unerträglich sein

Eine werdende Mama muss sich nicht, auch wenn Mutter Natur es seit Jahrtausenden so handhabt, durch die Geburt quälen. Und auch wenn einige Mütter sagen „Wenn du dein Kind in den Armen hältst ist alles vergessen!“ hilft einem das ja in dem Moment der Geburt nicht. Viele Frauen haben eine riesige Angst vor den Schmerzen einer Geburt und wählen daher immer häufiger einen Kaiserschnitt. Auch wenn der Zwerg den normalen Weg in die Welt wählt muss dieser nicht mit den schlimmsten Schmerzen, die man sich vorstellen kann einhergehen.

Viele Möglichkeiten um Schmerzen zu lindern

Das bekannteste Schmerzfreimittelchen ist wohl die PDA. Die Nadel im Rücken kann wahre Wunder bewirken und eine Entbindung sehr erleichtern.

Aber auch die Spinalanästhesie hilft einer Frau beim Endspurt der Kugelzeit. Und wieder eine Nadel im Rücken, die Schmerzen wegpustet.

Eine weitere Alternative, wo es um das spitze Instrument namens Nadel geht ist der Pudendus-Block. Hierbei wird im Bereich der Sitzknochen oder auch auf schlau Sitzhöcker genannt, ein betäubendes Mittelchen ins Gewebe gespritzt. Das macht die Wehen zwar nicht weniger schmerzhaft, aber der Dehnungsschmerz unten herum wird weniger. Diese Methode wird in der Spätphase der Geburt angewandt.

Da man zur Geburt ja nahezu immer einen venösen Zugang bekommt kann man auch hier schmerzstillende Mittel gespritzt bekommen. Die schönen guten Opiate oder auch krampflösende Mittel. Bei Opiaten muss man allerdings bei der Dosierung Acht geben, da es schläfrig macht und auch das Kind schläfrig wird. Daher wird dies nur empfohlen, wenn man absehen kann, dass bis zur Geburt noch genug Zeit ist um quasi „auszunüchtern“.

Klingt nach Spaß und soll auch helfen: das Lachgas. Es wird nur noch in seltenen Fällen benutzt und nur wenige Kliniken bieten diese Art um Schmerzen den Gar auszumachen an.

Es müssen nicht immer Medikamente sein

Viele werdende Muttis möchten in der letzten Phase der Kugelzeit auf Medikamente voll und ganz verzichten. Und auch für solche Mamis gibt es Abhilfe bei schmerzenden Wehen.

Angefangen von Badewanne zur Entspannung oder einer entlastenden Position bis hin zum Schmerzen einfach weg atmen. Das Wehenveratmen bekommt man bereits in Vorbereitungskursen zu Genüge beigebracht.

Einigen bringt Bewegung die ersehnte Erleichterung. Ob Hüfte kreisen, Laufen oder auch Tanzen. All das kann tatsächlich die Schmerzen lindern.

Mit Akupunktur werden nicht nur Schmerzen gelindert, sondert Mutti transformiert sich nebenbei noch in einen Igel. Hier eine Nadel und  da noch eine Nadel und das Kunstwerk der Schmerzlinderung ist perfekt.

Aber es geht natürlich auch ohne Nadeln. Quasi ähnlich nur ohne Pieksen funktioniert die Akupressur. Hier und da ein wenig drücken und die Schmerzen lassen nach. Funktioniert genau wie Akupunktur aber natürlich nicht bei jedem.

Eine Methode, die es für jede Lebenslage gibt: die gute, alte Homöopathie. Es gibt beinahe für alle Wehwehchen Globuli, Salben oder Pulver.

Auch Papa kann helfen

Anstatt seinen Partner anzumotzen, dass er für diese Schmerzen verantwortlich ist, sollte man ihn doch einfach in die Verantwortung nehmen und sich schön massieren lassen. Eine Massage hilft ungemein die Stunden bis der Wurm da ist erträglich zu machen. Außerdem stärkt es auch die Bindung und der Papa fühlt sich nicht ganz so nutzlos und hilflos.

2018-06-25T14:04:20+00:0025.06.2018|