Vielleicht kennst du das, du stehst gut gelaunt auf, trägst deine Kugel stolz beim Einkaufen durch die Welt und kommst happy nach Hause. Dann fällt dir auf, dass du etwas vergessen hast. Also noch mal los. Doch was ist das? Da passt du doch tatsächlich nicht mehr in die Schuhe. Zwar sind sie nicht so behaart, aber von der Größe könnten es Hobbit-Füße sein.

Dicke Beine – Sieht nicht gut aus, ist aber normal

Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft sind völlig normal, so nervig es auch sein kann. Beinahe 80% aller werdenden Mütter sammeln ihre Getränke zum Ende der Schwangerschaft in den Beinen. 40% sogar noch bevorzugt in Händen und Gesicht. Das liegt vor allem daran, dass Fräulein Uterus und der süße Untermieter wachsen. Da werden schon mal die großen Beinvenen ein wenig abgequetscht und wenn das Blut nicht gut abfließen kann sammelt es sich halt im Gewebe.

Ödeme können Vorboten sein

In der Regel ist es zwar störend aber ungefährlich. Sollte eine Frau jedoch massiv Wasser einlagern und mehr als 1 kg pro Woche zunehmen, sollte ein Arzt das kontrollieren. Da die sogenannten Schwangerschaftsvergiftungen auch gerne mit Ödemen einhergehen sollte dann der Blutdruck und der Urin auf Eiweißgehalt 2-mal pro Woche kontrolliert werden.

Solltest du also außer den dicken Stampferchen noch einen hohen Blutdruck, viel Eiweiß im Urin, Kopfschmerzen, Schwindel oder ähnliches haben, gehe direkt zum Arzt und lasse es abklären. Dafür sind Ärzte ja schließlich da.

Gegen die üblichen dicken Beine kann man aber ein bisschen was tun.

  • Einfach zwischendurch hoch mit den Mauken und vielleicht noch die Beine in Richtung Herz ausstreichen.
  • Lauwarme Fußbäder und Wechselduschen können auch für eine Verbesserung sorgen.
  • Und jetzt das Highlight: sie sind eng, sexy, mit Kugel kompliziert anzuziehen und hilfreich: Stützstrümpfe. Oh ja, sie sind mega heiß und werden bevorzugt von Rentnerinnen getragen. Sie verhindern wunderbar, dass das Wasser in den Beinen versackt. Also auf zum Strumpfkauf.
  • Über die Ernährung kann man auch ein kleinen wenig einlenken. Ob Brennessetee, getrocknete Aprikosen oder allgemein eiweißreiche Kost.

Mythos: weniger Salz!

Wobei du ja mittlerweile schon weißt, wie wichtig gutes Futter in der Kugelphase ist. Früher hieß es man solle Salz meiden, dies ist jedoch nicht mehr aktuell. Iss also, was das Salz betrifft so weiter wie bisher. Eines ist jedoch noch wichtig: lege Ringe am besten ab, denn sonst schnüren sie irgendwann ein. Also mach es wie ein echter Hobbit und wirf die Ringe für die Kugelphase in die Abgründe des Schicksalsberges oder auch Schmuckästchen genannt.

Nach der Entbindung geht dann alles wieder seinen geregelten Gang und das Wasser verschwindet wieder. Nach der Flut kommt halt auch wieder die Ebbe. Alles also nur vorübergehend.