GIFT bedeutet ja im Englischen „Geschenk“ und genau das ist es auch. Es ist eine mittlerweile selten angewendete Methode um ein Paar mit einem Kind zu beschenken. GIFT steht für Intratubarer Gametentransfer.

Der Ablauf

Genau wie bei den anderen Methoden wird hier die Eizellenproduktion mittels Hormongabe angeregt damit 36 Stunden nach dem ausgelösten Eisprung die kleinen vielversprechenden Eizellen entnommen werden können. Gleichzeitig gibt der Herr des Hauses eine Mannschaft aus Kämpfern ab.

Maximal 3 Eizellen werden dann zeitgleich mit circa 100 000 Hochleistungsschwimmern direkt in die Befruchtungsarena, dem Eileiter, gebracht. Hier können die Jungs dann direkt loslegen.

Welche Risiken birgt dieser Eingriff?

Natürlich kann es zum einen zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen. 3 Eizellen bedeuten nämlich mindestens 3 potentielle Kinder.

Des Weiteren wäre da noch die Gefahr der Eileiterschwangerschaft. Auch die Hormongabe vorher kann natürlich Nebenwirkungen wie Unterbauchschmerzen und vergrößerte Eierstöcke mit sich bringen.

Aufgrund des hohen Aufwands wird diese Methode kaum angewendet.

Für wen kommt eine GIFT in Frage?

Die GIFT bietet sich bei einer schlechten Spermienqualität an, also schlechte, langsame oder behinderte Schwimmer in der Männermannschaft.

Endometriose und eine Unfruchtbarkeit ohne erkennbaren Grund können auch ein Grund sein warum man auf diesem Wege ein Geschenk des Himmels bekommt.

Sollte eine vorangegangene Insemination erfolglos gewesen sein, kann dies noch eine Alternative darstellen.

Einzige Voraussetzung ist, dass mindestens 1 Eileiter, 1 Eierstock und natürlich eine intakte Gebärmutter vorhanden sind.