Da hat man nun 9 Monate sich gesund ernährt und stets darauf geachtet, dass es dem kleinen Bauchzwerg an nichts fehlt und jetzt ist er da. Doch was isst der kleine Wurm denn nun, damit er möglichst gut gedeiht? Wie wäre es mit Pommes rot-weiß? Oder doch lieber einen Chefsalat?

So viele Gedanken muss sich eine Mami zumindest in den ersten Monaten nach der Geburt nicht machen.  Die Lösung dieses Rätsels ist nämlich zu Beginn ein einziges Wort: Milch!

Sei es eine Milchnahrung oder die Creme de la Creme namens Muttermilch. Muttermilch ist natürlich für ein Kind das Beste, jedoch bleibt es manchen Frauen verwehrt zu stillen oder sie möchten es nicht. Für genau solche Fälle gibt es zig verschiedene Pulver zu Herstellung eines Bombenshakes für Säuglinge.

Doch auch ein Wurm ohne hohe Ansprüche, außer, dass diese Minis ständig Aufmerksamkeit einfordern, wollen irgendwann mal etwas Abwechslung für ihren Gaumen.

Ab wann gibt es etwas Anderes außer Milch auf dem Speiseplan?

Die entscheidende Frage ist doch nun, ab wann bekommt Mini mal etwas Anderes zur Verköstigung?

Und genau hier gibt es ultraviele verschiedene Ansichten. Jeder hat eine andere Meinung zu diesem Thema. In einem sind sich jedoch alle einig: die Milch sollte im kompletten ersten Lebensjahr seine Position auf der Speisekarte nicht verlieren.

Lecker Gemüse

Wissenschaftler sind alle ähnlicher Meinung. Ab dem 5. bis 7. Lebensmonat, kann man den kleinen Rabauken ja schon mal an püriertes Gemüse gewöhnen.

Ja, da gewöhnst du dein Kind an Gemüse und wenn es älter wird, entwickelt es ein Fluchtverhalten, wenn es nur das Wort „Gemüse“ hört.

Mama kocht jetzt feinstes Fleisch

Hat man nun seinen Nachwuchs von Gemüse überzeugt, so kann man auch leckere Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Menüs anbieten. Da das Kind à la carte bestellen kann, bietet Mutti auch noch einen leckeren Gemüse-Kartoffel-Getreide-Brei an. Diese vielfältige Auswahl gibt es für den Gourmet dann als Mittagessen.

Hiermit ist der erste Grundstein zum Thema „Beikost“ gelegt.

Wie war das denn nochmal mit der Kuhmilch?

Wenn der Wurm 6 bis 8 Monate gereift ist so gibt es diesen super leckeren Mich-Getreide-Brei, den so manche Mutti sich selbst gerne mal gönnt. Mit diesem leckeren Abendschmankerl kommt ein Baby zum ersten Mal in den Genuss von Kuhmilch.

Was das Thema Kuhmilch angeht, da scheiden sich die Geister. Eigentlich also wie in allen Ernährungsfragen in Bezug auf das erste Lebensjahr. Die einen sagen es ist unbedenklich, andere wiederum verteufeln Kuhmilch, als würde es ein Kind mit sofortiger Wirkung schädigen.

Obst gehört auf jedermanns Speiseplan

Hat der Sprössling den 7. bis 9. Lebensmonat erreicht, so kommt Obst ins Spiel. Getreide-Obst-Brei zur Teatime. Man nehme sich ein Beispiel an den Kleinsten. Statt Sahnetorte einfach mal etwas Obst.

Vielleicht gehörst du ja auch zu den Leuten, die sich gerne mal ein Glas Maracuja in Pfirsich oder die traditionelle Williams-Christ Birne gönnt. Die können aber auch verdammt lecker sein diese Gläschen und sie sind spitze für die Verdauung: Stuhlauflockernd wie die industriellen Brei-Köche es nennen.

Du so lassen sich nach und nach Milchmahlzeiten ersetzen. Erst Mittag, dann Abend und letztendlich auch der Nachmittagssnack. Die gute alte Milch sollte jedoch das ganze erste Jahr weiter Bestandteil der Ernährung bleiben.

Welchen Brei sollte man kaufen?

Ob man nun Brei kauft oder ihn selbst zubereitet wie ein Sternekoch, das bleibt jedem selbst überlassen. Klar ist es simpler fertige Breie im Supermarkt oder der Drogerie zu kaufen, aber es ist auch deutlich kostspieliger. Sich selbst in der Breiküche zu versuchen hat aber einige Vorteile. Erstens ist es günstiger, zweitens kann man die Menüs selbst zusammenstellen und ein sehr großer Vorteil ist, dass man genau weiß, was in dem Brei enthalten ist.

Solltest du Brei selbst kochen, so achte darauf im ersten Jahr keine Gewürze, kein Zucker oder Honig und auch keine Bouillon zu verwenden. Warum? Ganz einfach. Die Verdauungsmeile deines Babys ist noch nicht allen Aufgaben gewachsen und muss sich erst noch voll entwickeln. Immerhin gab es im Mutterleib ja nur langweiliges Fruchtwasser, also eher keine Geschmacksexplosion.

Auch ein Apfel hat Durst

Es empfiehlt sich zu den Beikost-Mahlzeiten dem Gourmet ein deliziöses Getränk zu reichen. Ob Wasser oder Tee, ein Apfelbrei oder auch Getreidebrei gesellt sich gerne zu einem passenden Getränk.

Beikost oder nicht Beikost, das ist hier die Frage

Ob und wann eine Mami im ersten Lebensjahr mit Beikost anfängt, das entscheidet eine Mutter für sich alleine. Man kann auch das erste Jahr vollstillen. Wenn das Kind wächst und gedeiht, so ist alles im Lot. Außerdem passt die Muttermilch sich stets an die Bedürfnisse des Kindes an. Ist also genug Milch da, so kann eine Mutter auch problemlos das erste Jahr vollstillen. Die Entscheidung trifft also jede Mutti für sich. Auch gibt es ja noch BLW – Baby Led Weaning, wenn es nicht unbedingt Brei sein soll.